Kennen Sie Konrad Bayer? Der 1964 verstorbene Österreicher ist leider zu wenig bekannt. Bayer war befreundet mit Schriftstellern wie Oswald Wiener, Gerhard Rühm, H.C. Artmann und Friedrich Achleitner, die er ab 1951 im Art Club kennengelernt hatte. Von 1954 bis 1960 bildeten sie die Wiener Gruppe.
Bayer arbeitete an Experimentalfilmen, seine Texte stehen zwischen Neoavantgarde, Dadaismus und literarischer Montage.
Hinter der Fragmentierung seiner Prosa und seines Weltbilds steht der Wunsch, einen neuen, magischen Zusammenhang in der Wirklichkeit zu entdecken.

Texte von Bayer wird das TEATRO CAPRILE in seinem eigens zur Literaturwoche Donau 2016 konzipierten Theaterabend „Die Beseitigung der modernen Ratlosigkeit“ auf die Bühne bringen. Skurriles über den Kosmos, die Welt und was da so zwei- und mehrbeinig herumläuft. Gibt es Drachen im Streichelzoo? War Franz wahr oder war franz irr? Wirrwarr für Fortgeschrittene! Und wie schmecken Schallplatten? Aus Texten zum Beispiel von Karl Valentin, Fritz von Herzmanovsky-Orlando, Florian L. Arnold, Daniil Charms und György Dalos macht das Wiener Kleintheater einen umwerfenden Abend skurriler Literatur – und lässt sein Publikum staunen, grinsen, lachen und mit Vergnügen auf Allzumenschliches blicken.

Bis dahin empfehle ich sehr die Lektüre dieses Ausnahmeschriftstellers!

 

TEATRO CAPRILE

Aufführungen in Ulm und Neu-Ulm:

Premiere: Dienstag, 3. Mai um 19:30, Vorstadttheater Ulm, Alte Straße 21, Ulm-Mähringen
Mittwoch, 4. Mai um 19:30, Haus der Museumsgesellschaft Ulm, Neue Strasse 34
Donnerstag, 5. Mai um 20:00, Venet Haus-Galerie, Bahnhofstraße 39 – 41, Neu-Ulm

 

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